Yuval Rubovitch 

Hakoah Wien: Deutschland-Tour 1920 und Rettung durch Arbeitersportler

 

Der SC Hakoah (Hebräisch für Kraft bzw. Macht) Wien war viel mehr als ein Sportverein: Er war ein sicheres Heim für Tausende Wiener Juden von 1909 bis 1938 (und ist es seit Ende des 2. Weltkriegs wieder), die turnen und Sport treiben wollten. Er war nur einer von dutzenden jüdischen Vereinen in der österreichischen Hauptstadt, jedoch der mit Abstand der größte und erfolgreichste.
Sein Erfolg setzte ihn von anderen jüdischen Sportvereinen ab. Wie viele andere deutsche und europäische zionistische „Makkabi“-Vereine nahm Hakoah am allgemeinen Sportbetrieb teil. Er war aber, auch hier mit Abstand, der erfolgreichste. In der Saison 1919/20 gewann Hakoahs I. Mannschaft die Meisterschaft der 2. Klasse und stieg auf in die 1. Österreichische Liga, die damals wohl wichtigste Liga des kontinental-europäischen Fußballs.

 

Hakoah Wien 1922 gegen Simmering, Grünfeld kopft.

 

Die Dresdener Sportzeitung "Kampf" lud Hakoah damals auf eine Spielreise durch den Freistaat Sachsen ein. Hakoah sei zwar ein Aufsteiger, „inoffiziell war allerdings die Mannschaft als erstklassig anerkannt“, beschrieb sie der Leipziger „Sport-Sonntag“. Nach der Sachsenreise hatte Hakoah noch weitere Spiele in Norddeutschland. 17 Spieler waren im Kader für diese Reise.
Das bringt uns auch zu unserer heutigen Geschichte, die heute vor 100 Jahren auch mit dem deutschen Arbeiterfußball zu tun hat.

Nein, Hakoah war kein Arbeitersportverein, obwohl es unter den Mitgliedern auch Arbeiter gab. Die Gegner in Sachsen gehörten dem Verband Mitteldeutscher Ballspielvereine (VMBV) an, und zwar der 1. Klasse verschiedener Gaue. Also dem DFB und nicht dem ATSB. Jedoch konnte ein Arbeitersportverein, Teutonia aus Chemnitz (nicht mit dem VMBV-Verein oder mit der Burschenschaft Teutonia zu verwechseln) das schöne Gesicht des damaligen Arbeitersports zeigen.

 

"Hakoah Wien"-Werbung in der Dresdner Fußball-Zeitung "Kampf"

 

„Ich erinnere mich genau an die Aufregung, von der ich, ebenso wie alle meine Kameraden, vor der Abreise ergriffen wurde“, erinnert sich Egon Pollack, ein Hakoahner dieser Zeit und später Trainer von Maccabi Tel Aviv sowie der israelischen Nationalmannschaft. „So pünktlich zur Abfahrt ist unsere Mannschaft wohl niemals mehr erschienen. Aus Angst, den Zug zu versäumen, waren wir schon mehr als eine Stunde vor Abgang des Zuges vollzählig am Bahnhof versammelt.“

Die Mannschaft fuhr zunächst nach Plauen, wo sie am 1. August dem lokalen VFC begegnete. „Das mit größter Spannung erwartete erstmalige Erscheinen einer Wiener Meistermannschaft in Plauen hatte eine vieltausendköpfige Zuschauermenge auf die Beine gebracht, die den noch im Bau befindlichen Sportplatz des VFC dicht umsäumte“, wurde es in der "Mitteldeutschen Sportzeitung" beschrieben. „Kurt Möckel (VFC) hält eine kurze Ansprache und entbietet den Wiener Sportfreunden einen herzlichen Willkommensgruß, der ebenso erwidert wird. Der Anpfiff ertönt, und es entwickelt sich ein selten spannender Kampf. Beide Mannschaften finden sich sehr schnell zusammen und führen ein Spiel vor, an dem man seine helle Freude haben kann.“

 

Egon Pollack von Hakoah Wien, hier 1924 in Aktion

 

Hakoah siegte mit 3:2, das Ergebnis hätte jedoch höher sein dürfen. „Die Wiener hatten keinen schwachen Punkt in der Mannschaft und führten ein vorbildliches Spiel vor, dem von den Einheimischen nur durch Aufopferung einigermaßen die Waagschale gehalten werden konnte.“ Der heimische Torwart Domschke wurde zum Mann des Spieles: „Domschke bildet hier eine Klasse für sich. Die Wiener Spieler waren begeistert von ihm und erklärten, noch nie einem solchen Torwart gegenübergestanden zu haben. Dem Verbands-Spielausschuß wäre zu empfehlen, diesen Spieler einmal vorzumerken. […] Wenn auch im Ergebnis nicht ausgedrückt, so sei doch zuzugeben, daß die Spielstärke der Hakoah um mindestens eine Klasse höher als die der Einheimischen zu bewerten ist.“ 

Die „Wiener Morgenzeitung“, die größte jüdische Zeitung in Wien, erzählte von 200 Plauener jüdischen Familie, fast die ganze Gemeinde, die das Spiel besuchten und sich über die gute Leistung der Wiener freuten.

 

Gegner und Freunde des SC Hakoah Wien: Mannschaft des Vogtländischen Fußball-Clubs Plauen und ihr famoser Torwart Domschke in der Mitte

 

Nicht weniger interessant im Bericht aus Plauen ist die Freundschaft, die zwischen den Mannschaften entstand: „Recht angenehm und genußreich verliefen die Stunden, die nach dem Spiele Gastgeber und Gäste im Klubheim des VFC zwanglos und gesellig vereinigten. Neben gegenseitigen Ansprachen verschönten gesangliche und humoristische Darbietungen die Feier; vor allem sorgten die Gäste dafür, daß die Wiener Gemütlichkeit voll und ganz zur Geltung kam. Ein am Montag unternommener gemeinsamer Ausflug in die vogtländische Schweiz befestigte die angebahnten freundschaftlichen Beziehungen, und ungern trennten sich die liebgewordenen Gäste, um ihre weitere Gastspielreise durch Mitteldeutschland und das Reich anzutreten.“

Das nächste Spiel fand zwei Tage später in Zwickau statt. Organisations-Probleme des VMBV führten fast zur Absage, schließlich wurde eine Auswahl von Spielern aus VfL Zwickau und FC Schedewitz gebildet. Hakoah gewann problemlos 5:0, über das Spiel selbst gab es anscheinend nicht viel zu berichten.

 

 

Am 4. Oktober erreichte die Mannschaft Chemnitz. Der lokale "Bar Kochba"-Verein, unter der Leitung Dr. Paul Holzers, war ein Arbeitersport-Verein und existierte bis 1933. Er war jedoch auch ein zionistischer Makkabi-Verein, und seine Mitglieder freuten sich auf das Ankommen der berühmten Sportbrüder aus Wien. Für den Abend organisierte "Bar Kochba" Chemnitz einen Begrüßungsabend, an dem auch ein Vertreter des späteren Gegners, des Chemnitzer Ballclubs teilnahm. Der CBC-Trainer besuchte tags darauf das Hotel, um seine Gastfreundlichkeit zu zeigen. Beide CBC-Offizielle trugen keine Schuld an den Ereignissen des kommenden Nachmittags...

Das Spiel fand statt im großen damaligen Sportpark der Stadt, der Radrennbahn Altendorf. Ca. 6000 Zuschauer waren dabei, zum Teil Fans des CBC, zum Teil neutrale Besucher oder Mitglieder des "Bar Kochba" Chemnitz. Der Schiedsrichter, ebenfalls ein Chemnitzer, zeigte vom Anfang an seine Anlehnung an die lokale Mannschaft.

„Schon die ersten Spielphasen zeigten, daß die Chemnitzer Mannschaft überaus derb spielte“, beschrieb es der Autor des "Kampf". „In der dritten Minute trat der einheimische Mittelstürmer dem Verteidiger Scheuer derart in die Schulter, daß er eine ernste Verletzung erlitt und ausscheiden mußte. Schon 2 Minuten später wurde Halpern verletzt. Für die lebhaften Proteste der Wiener hatte der Schiedsrichter nur ein Achselzucken. Nachdem noch Gansl und Molnar ihr Teil abbekommen hatten, griffen die Hakoahner zur Selbsthilfe, was wohl vom sportlichen Standpunkte zu verurteilen war, psychologisch aber erklärlich erschien. Das artete völlig aus.“

Jedoch ging das Spiel weiter. Neun Minuten vor Schluss, beim Stand 1:2 für Hakoah, wurde das Spiel abgebrochen. Arthur Baar, Leiter der Wiener Delegation (und 1940 für eine kurze Phase Trainer der Erezisraelischen Nationalmannschaft), erinnerte sich Jahrzehnte später: „Da sprang der Chemnitzer Mittelstürmer dem Hakoah-Centerhalf Grünfeld mit vorgestrecktem Bein an die Brust, der, der ewigen Derbheiten müde, das Bein mit beiden Händen erfasste und es nach oben riss, wodurch der Angreifer nach rückwärts fiel. Das veranlasste den Schiedsrichter, das Spiel abzupfeifen, wobei er heftig gestikulierend das Publikum zum Eindringen ins Spielfeld aufforderte. Mit dem Rufe ‚Schlagt sie tot!’ suchte er selbst das Weite.“

 

 

„Im Nu war das Spielfeld vom Publikum überflutet, und mit Mühe konnten wir uns in die Umkleidekabine retten“, erzähle Egon Pollack in einem anderen Aufsatz. „Auf dem Wege dorthin bekam so mancher von uns Schläge ab.“ Baars zufolge gab es einen Held in den Reihen der Hakoahner: „Mit Mühe konnten wir uns auf den höchsten Punkt der Radrennbahn retten, wo Harry Nußbaum mit einem um sich schwingenden Prügel den Absprung der Spieler in die Tiefe deckte. Als allerletzter sprang er selbst nach. So konnten alle unversehrt die Kabine erreichen. Dort wurden wir von einer großen Menge Fanatiker belagert, die mit Mühe von einer kleinen Zahl von Ordnern am Eindringen gehindert werden konnte.“ 

Dem "Kampf"-Bericht zufolge war die Lage sehr brenzlich: „Draußen demonstrierte eine tausendköpfige Menge. Die wenige Schutzleute, die endlich sichtbar wurden, waren machtlos. Immer deutlicher schieden sich die Demonstranten in zwei Parteien.“ Dann kam aber die Rettung aus unerwarteter Richtung: „Den Mitgliedern des Chemnitzer Arbeitersportklubs Teutonia gebührt der volle Dank der Wiener. Immer lauter wurden die Rufe: ‚Wiener heraus, die Proletarier schützen euch!‘“ (Den Hakoahnern zufolge hieß es „Die Arbeitersportler schützen euch.“) Endlich konnten die Wiener aus ihrer Gefangenschaft. 
„Schließlich konnten wir uns unter polizeilichem Schutz zu unserem bei einem Nebentor bereiten Autobus begeben“, erinnerte sich Baar. „Nachdem wir uns von der Aufregung etwas erholt hatten, begab ich mich zur Polizei, wo ich gegen den Leiter des Spieles die Anzeige erstattete, da er das Publikum zum Eindringen ins Spielfeld, zum Überfall auf unsere Mannschaft und Totschlag aufgefordert hatte. Wegen der Schwere der Anschuldigung gegen einen deutschen Staatsbürger und der gemachten Anzeige mußte ich auf der Station bleiben, bis der Schiedsrichter stellig gemacht werden konnte. – Er leugnete alles ab! Da Aussage gegen Aussage stand, erklärte der Kommissar, genötigt zu sein, eine genaue Untersuchung einleiten zu müssen. Aus diesem Grunde müsse ich mich bis zur Erledigung der Angelegenheit zur Verfügung der Polizei halten. Da ich auf keinen Fall ein paar Tage in Chemnitz bleiben wollte, zog ich es nach Beratung mit einem Rechtsanwalt vor, meine Anzeige zurückzuziehen, womit der Fall erledigt war. Schiedsrichter und Kommissar waren zufrieden.“
Fritz Klingler, ein Vorstandsmitglied von Germania Mittweida und Freund des Chemnitzer BC, versuchte den Heimverein in einem Brief an die "Kampf"-Redaktion zu verteidigen: „Sie (die Redaktion) haben die Wiener Mannschaft als fair und sympathisch bezeichnet, obwohl sie unter ihren elf Spielern mindestens acht gemeine, undisziplinierte Flegel hat. Sie haben dem Chemnitzer Fußballsport ungemein geschadet, indem sie ausgerechnet die gemeinste Mannschaft des Kontinents nach Chemnitz schickten, denn viele von den 6000 Zuschauern sahen sich gestern zum ersten Male ein Fußballspiel an.“ Diese Behauptung zwei Wochen nach dem Spiel widersprach völlig der Beobachtung des "Kampf"-Reporters. 
In den damaligen Ausgaben von „Mitteldeutschen Sportzeitung“, "Kampf"’, „Sport Sonntag“ und anderen Blättern findet sich kein Hinweis, dass der Chemnitzer BC irgendwelche Strafen für die Ereignisse jenes Tages bekam.

 

 

Jedenfalls hatten die Wiener keine Zeit um auszuruhen; zwei Tage darauf erwartete sie das wichtigste Spiel dieser Reise in Leipzig-Lindenau, gegen die Spielvereinigung Leipzig von 1899. In der Messestadt wurden die Hakoahner durch die Fußballer von "Bar Kochba" Leipzig empfangen. Der SK Bar Kochba gründete sich feierlich anderthalb Woche später, existierte jedoch bereits seit zwei Monaten und war auf dem Platz der Spielvereinigung (heute Karl-Enders-Sportpark) an der Demmeringstraße beheimatet. Jener Platz, an dem vier Wochen zuvor auch das erste ATSB-Endspiel stattgefunden hatte. Die als Bar-Kochba-Sportplatz bekannte Spielstätte in Eutritzsch wurde erst im Oktober 1922 eröffnet.

 

Zuschauer-Ansturm in Leipzig-Lindenau am 7. August 1920

 

6000 Zuschauer waren am Samstag, den 7. August 1920 dabei. „Die Wiener zeigten ein schnelles, einfaches, aber nutzbringendes Zusammenspiel, gepaart mit vorzüglichen Stellungsvermögen“, beschrieb es die "Mitteldeutsche Sportzeitung". „Auch die Balltechnik ließ wenig zu wünschen übrig. Die Wiener immer Bruchteile von Sekunden eher am Ball als die Leipziger.“ 

Im Leipziger "Sport-Sonntag" hieß es, die Wiener zeigten „von Anfang an ein äußerst anständiges Spiel, was wir auch an dieser Stelle besonders betonen möchten, so dass man sich vorläufig nicht erklären kann, warum es in Chemnitz zum Abbruch des Spieles kommen musste.“ Das Spiel endete mit 0:2 dank zweier Tore von Isidor Gansl (später Nationalspieler für Rumänien).

Nach dem Spiel feierten beide Mannschaften mit hunderten Gästen einen gemütlichen Abend im Hotel „Deutsches Haus“ am Lindenauer Markt (heute „Theater der jungen Welt“). „Wir überraschten die erschienenen Besucher durch einen improvisierten Unterhaltungsabend“, erzählte Jahrzehnte später Egon Pollack, der später auch Trainer von Maccabi Tel-Aviv und der israelischen Nationalmannschaft war. „Unsere Mannschaft hatte eine Menge künstlerischer Begabungen. Norbert Katz war der Pianist, Felix Slutzky ein ausgezeichneter Cellist, Kurt Juhn war überdurchschnittlicher Rezitator, Koby Neumann bewährte sich immer wieder als geistreicher Confrencier und ich – ich war der Klub-Bariton!“

 

Hakoah Wien am 7. August 1920 bei der Spielvereinigung Leipzig. Das Clubhaus musste leider 2019 abgetragen werden. (Archiv des Maccabi-Museums Israel)

 

Einen Tag später spielte Hakoah gegen einen weiteren Topgegner, diesmal in Dresden: Der Dresdener SC empfing mit 4000 Zuschauern die Wiener auf dem Ostragehege. Diese siegten erneut souverän mit 5:2. „Die Leistung der Hakoah kann nicht hoch genug gewürdigt werden, wenn man berücksichtigt, daß innerhalb von acht Tagen fünf Wettspiele ausgetragen wurden“, hieß es in der ‚Wiener Morgenzeitung‘. „Hakoah spielt gut und fair“, kommentierte der Dresdner "Kampf".

 

 

Die Reise nach Norddeutschland wurde jedoch zu viel für Hakoah. Wie schon erwähnt waren nur 17 Spieler mit nach Deutschland, und die Spielbelastungen begannen ihren Einfluss zu zeigen. Bei Altona 93 verlor Hakoah 3:1, in Hannover 3:2 gegen die SpVgg, den heutigen HSC. Zum Spiel in Braunschweig gegen Eintracht wurden nur mit viel Kreativität 11 Spieler aufgestellt – Hakoah siegte dennoch 3:2. Die weiteren Spiele in Berlin und auf dem Rückweg in Prag mussten abgesagt werden. Die Hakoahner kehrten nach Wien zurück, um sich zu erholen. 10 Tage später begann ihre erste Saison im österreichischen Oberhaus.

 

Punktspiel Hakoah gegen Rapid Wien, Frühjahr 1920

 

Hakoah Wien machte weiter und pflegte nicht nur talentierte jüdische Wiener, sondern konnte mit ihrem guten Ruf auch die besten jüdischen Spieler Europas für sich gewinnen. Einer von ihnen war Béla Guttmann aus MTK Budapest. 1924/25 wurde Hakoah österreichischer Meister und damit der erste Profi-Fußballmeister außerhalb von Großbritannien! Im Jahr darauf tourte Hakoah durch die USA. Beim Spiel am 1. Mai 1926 kamen 46.000 Zuschauer, was ein USA-Rekord blieb, den erst Cosmos New York mit Pelé 1977 brechen konnte!

Zum Ende des Jahrzehnts begannen Hakoahs Topspieler den Verein zu verlassen. Sie folgten attraktiven Angeboten, die sie ihrer Spielreisen in den USA bekommen hatten, vor allem von Vereinen aus New York.

Bis 1938 spielte die I. Hakoah-Mannschaft in der 1. und 2. Klasse. Zur Zeit des Anschlusses Österreichs im März 1938 war Hakoah Tabellenführer, wurde aber unmittelbar darauf verboten und aus der Klasse gestrichen. Mehrere Mitglieder wurden im Zuge des Holocausts ermordet. Erst nach dem Krieg wurde der Verein neugegründet.

 

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© Christian Wolter

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